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Stahl in seiner schönsten Form: Zu Besuch bei Stahlbau Claus Queck!

18. März 2025

Mitte Februar waren wir mit unserer Reihe „Zu Besuch bei ABE-Mitgliedern“ zu Gast bei der Claus Queck GmbH im nordrhein-westfälischen Düren, gelegen auf halber Strecke zwischen Aachen und Köln. Hier erlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einem Blick hinter die Kulissen Stahlbau „zum Anfassen“. Die Gastgeber Martin Dickmann und Sandra Mengels (Geschäftsführung) sowie Volker Laufenberg (Prokurist & Vertriebsleiter) beeindruckten nicht nur mit großen Zahlen, sondern mit ansteckender Begeisterung für das Material, um das sich hier alles dreht.

Seit 60 Jahren ist das Unternehmen spezialisiert auf Stahlkonstruktionen
Verkehrswege und Brückenbau stehen derzeit im Mittelpunkt der Fertigung. 16 Stahlverbundträger mit einer Länge von bis zu 42,5 Metern und einem Stückgewicht von 58 Tonnen aus dem Hause Queck finden sich zum Beispiel an der neuen Brücke an der Turmstraße in Aachen. Die Rurbrücke in Obermaubach, die Mülheimer Brücke in Köln, der Stationsneubau Elbbrücken (zwei Bahnsteigbrücken) in Hamburg, die Brücke im Autobahnkreuz Jackerath, Lärmschutzwände, Portalbauwerke und Verkehrszeichenbrücken an der A7 bei Hamburg und auch die Lärmschutzeinhausung der A1 in Köln: Für all diese Projekte (und natürlich viele weitere) kommt der Stahlbau aus dem Hause Queck. Anfang März 2025 hat das längste Bauteil der Firmengeschichte – ein 47 Meter langer Brückenträger – das Werk verlassen.

Daneben ist das Unternehmen im Hoch- und Hallenbau tätig, im Sportstättenbau, im Kraftwerks- und Anlagenbau. Ob Messe Köln, Essen, Düsseldorf oder Hannover, ob Flughäfen, MSV Arena Duisburg oder Formel-1-Strecke in Abu Dhabi: Überall finden sich bemerkenswerte Stahlkonstruktionen der Dürener Firma. Und damit nicht genug: Auch für architektonisch herausfordernde Einzelprojekte liefert und montiert Queck den Stahlbau. Dazu zählen neben vielen weiteren Objekten zum Beispiel die Landmarke „Saarpolygon“ als begehbare Großskulptur oder auch die neue Philharmonie Luxemburg mit ihrer Glas-Stahlfassade mit Rundstützen.

Ein paar Zahlen
Bauteilgewichte bis 64 Tonnen, 24.000 Quadratmeter Fertigungsfläche, über 12.000 Tonnen Fertigungskapazität im Jahr – Stahlbau Queck ist kein kleiner Player. Das meiste wird in den Fertigungshallen vorproduziert und vorgefertigt auf die Baustellen gebracht.

Stahlbau Queck geht die Entwicklung des Baustoffes Stahl konsequent mit. Ihre besondere Langlebigkeit verdanken Stahlbauten der Widerstandsfähigkeit des Materials sowie seiner Härte und Zähigkeit. Ein weiterer Pluspunkt: die Nachhaltigkeit. Stahl kann zu 99 Prozent und beliebig oft wieder aufbereitet und neu verwendet werden, ohne dass es zu Einbußen in Qualität und Menge kommt. Kurze Bauzeiten, nicht zuletzt dank hoher Vorfertigung, sowie die Produktion von „Grünem Stahl“ optimieren die CO2-Bilanz.

Nach der Werksbesichtigung trafen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch zu einem Austausch zusammen und nahmen nach einer kleinen Stärkung viele neue Eindrücke und Informationen zum Stahlbau mit auf den Heimweg und in ihre Arbeit in den Bereichen Planung, Ingenieurdienstleistungen, Materialherstellung, Softwareentwicklung, Datenmodulation und Messebau.

Herzlichen Dank an Stahlbau Queck für die begeisternde Veranstaltung und die Gastfreundschaft!

 

© Manuela Wetzel / ABE