Auswahl an Forschungs- und Förderprojekten
Die folgende Auflistung zeigt beispielhaft einige Projekte mit ABE-Beteiligung:
RENEREB (REGIONALES NETZWERK RESSOURCENEFFIZIENTES BAUEN)
(PROJEKTPARTNER)
Im Rahmen von ReNeReB (Regionales Netzwerk Ressourceneffizientes Bauen) wurde ein Experten- und Akteurs-Netzwerk für ressourceneffizientes und kreislaufgerechtes Bauen im Rheinischen Revier entwickelt, das es den Kommunen ermöglichte, ressourceneffizientes und kreislaufgerechtes Bauen als allgemeinen Standard zu etablieren. Neben regelmäßigen Veranstaltungen mit unterschiedlichsten Themenschwerpunkten wurde eine Webseite als Informationsplattform aufgebaut, die Zugriff zu drei Datenbanken bot: zu einem Verzeichnis an Baubeteiligten (wie Architekten, Fachplaner:innen, Ingenieur:innen, Bauunternehmen, Handwerker:innen und Baustoffhandel), eine Auflistung an klimafreundlichen alternativen Baustoffen und vorbildliche Praxisbeispiele („Best Practices“). Die besten Objekte wurden regelmäßig mit einem Baupreis prämiert.
Das Projektteam vereinte Fachleute aus Lehre, Forschung und Praxis. Es bestand aus dem Institut für Rezykliergerechtes Bauen der RWTH Aachen, dem Kompetenznetzwerk für innovatives Bauen, ABE und der Faktor X-Agentur der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH.
Gefördert wurde das Projekt durch das Bundesmodellvorhaben „Unternehmen Revier“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).
Das Projekt wurde nach zweijähriger Laufzeit im September 2022 planmäßig beendet. ABE setzt die Veranstaltungsreihe ReNeReB Dialog für einen intensiven ein intensiver Wissenstransfer und Austausch bis heute fort: mehr lesen
REBAU (REGIONALE RESSOURCENWENDE IN DER BAUWIRTSCHAFT)
(ASSOZIIERTER PARTNER)
ReBAU (Regionale Ressourcenwende in der Bauwirtschaft) hatte zum Ziel, den Bausektor im Sinne einer Ressourcenwende zu revolutionieren, beispielsweise durch den Einsatz von neuen kreislaufgerechten Bauprodukten und die Schaffung einer Rohstoffbörse. Dazu wurde ein regionales Kompetenzzentrum für Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft im Bauwesen etabliert, das Fachwissen aus Wirtschaft, Forschung und Entwicklung sowie Kreisen und Kommunen mobilisiert.
Das Projektteam bestand aus der Faktor X-Agentur der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH, der Zukunftsagentur Rheinisches Revier, dem Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML sowie der Bimolab gGmbH.
ABE war Mitglied des Fachbeirats des Förderprojektes ReBAU und unterstützte das Projekt mit Fachwissen, Expertise und Kontakten zur Bauwirtschaft.
Gefördert wurde das Projekt durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).
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ROBUST
(INDUSTRIEPARTNER)
Im Projekt ROBUST wurde ein nutzerorientiertes Erdbebenfrühwarn- und Reaktionssystem entwickelt, das auf der Kombination von untereinander vernetzten dezentralen Sensorsystemen zur Erdbebenfrühwarnung und lokalen Monitoringsystemen von Bauwerken mit Anschluss an digitale Bauwerksmodelle (BIM) basiert.
Das System ermöglicht die Erdbebenerkennung, die Auslösung schneller automatischer Abschaltvorgänge und weiterer Sofortmaßnahmen, die schnelle Schadensprognose und die zielgruppenspezifische Echtzeit-Informationsübertragung auf Grundlage eines auf eine verteilte, dezentrale Architektur erweiterten KATWARN Warnsystems. Die Anwendung des Systems erfolgte prototypisch in der Niederrheinischen Bucht durch Integration intelligenter Sensoren in das bestehende Netzwerk des Geologischen Dienstes – NRW (GD-NRW). Lokale Monitoringsysteme wurden für ein Brückenbauwerk und eine Industrieanlage installiert und mit deren digitalen Bauwerksmodellen gekoppelt. Die Funktionsfähigkeit des Gesamtsystems wurde durch die Simulation von repräsentativen Erdbebenszenarien für die Niederrheinische Bucht getestet und validiert.
Die Entwicklung des Systems erfolgte in enger Kooperation mit Industriepartnern wie ABE, um die spezifischen Nutzeranforderungen an das System optimal zu berücksichtigen.
Gefördert wurde das Projekt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
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SMART URBAN SKIN
(PROJEKTPARTNER)
40 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland sowie 33 Prozent des CO2-Austoßes gehen auf Gebäude zurück. Smart Urban Skin stellt eine ganz neue Generation von Gebäudefassaden dar. Sie reduzieren den CO2-Verbrauch, filtern Schadstoffe aus der Luft und erzeugen elektrische Energie. Zudem können weitere Funktionen aufgebracht werden. Deshalb löst Smart Urban Skin nicht nur Klima- und Umweltprobleme, sondern ermöglicht nachhaltige Wertschöpfung. Für die Entfaltung des vollen Potenzials der Plattformtechnologie Smart Urban Skin werden zunächst, verteilt über das Revier, Reallabore aufgesetzt. Diese dienen nicht nur als Demonstratoren, sondern sind Orte, um die Akteur:innen der Baubranche sowohl untereinander als auch mit anderen Branchen zu vernetzen. Die Reallabore erlauben es, das volle Potenzial der Technologie zu erforschen und dabei zugleich neue Formen der Wertschöpfung zu entwickeln und nachhaltig zu entfalten.
Das Projektteam umfasst die folgenden Partner aus Forschung und Wirtschaft (alphabetisch): AACHEN BUILDING EXPERTS e.V., E.ON Energy Research Center (E.ON ERC), Human Technology Center der RWTH Aachen University (HumTec) & Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen University (ITA). Die Stadt Düren, die Wirtschaftsfördergesellschaft für den Kreis Heinsberg mbH (WFG) und die IHK Aachen sind assoziierte Partner.
Abbildung: Jan Serode (ITA)
